Offenbarung 23 (42) Die Illuminaten


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Story

Am 1. Mai 1776 gründet Adam Weishaupt in Ingolstadt den Illuminatenorden. Nur acht Jahre später wird der Geheimbund bereits wieder zerschlagen. Doch warum hält sich bis heute das Gerücht, die Illuminaten hätten nie aufgehört zu existieren? Der Berliner Student Georg Brand findet im Nachlass des Hackers Tron ein verschlüsseltes Dokument, das die Wahrheit enthält, wo genau sich die Erben Weishaupts zwei Jahrhunderte lang „versteckt“ haben! Doch die finsteren Ordensbrüder wissen ihre Tarnung mit aller Härte zu verteidigen!

Kritik

Endlich geht es wieder auf Verschwörungsjagd. Am Anfang liefert Tron die Erklärung für die Folgen 30-41: Geheime Mächte hätten versucht zu verhindern, dass seine Geschichte zu Ende erzählt werden kann. Diese Erklärung ist zwar nichtsaussagend, bringt den Fan aber dennoch zum Schmunzeln.

Zunächst wird an Folge 28 angeknüpft, denn es geht nochmal kurz um die Estonia. Lustig, dass in dem Zusammenhang Jutta Rabe erwähnt wird: Rabes damaliger Arbeitgeber, der SPIEGEL, distanzierte sich später von ihren Recherchen. Damit passt sie wunderbar zu einer Serie über Verschwörungstheorien. ;-)

Dann folgt der Sprung zur Anknüpfung an Folge 29: Die Geheimdienste rangeln um T-Rex, er wird zwei Mal entführt. Durch diese ganzen Agenten-Verstrickungen gerät die eigentliche Verschwörungstheorie um die Illuminaten leider etwas in den Hintergrund, gleichzeitig ist die Folge dadurch ein guter Wiedereinstieg. Erst zum Ende taucht Nolo auf, Kim Schmittke hingegen gar nicht.

Die Änderungen sind überschaubar: Das Intro wird jetzt von Xavier Naidoo gesprochen, Disclaimer und Intro wurden nicht verändert. Alexander Turrek ist als T-Rex die perfekte Wahl, da seine Stimme sehr ähnlich klingt wie die seines Vorgängers David Nathan. Als Nachrichtensprecher wurde Tagesschau-Sprecher Jens Riewa ausgewählt, der ebenfalls eine gute Wahl ist. Bei Tupac fand ich Torsten Michaelis besser als Xavier Naidoo. Das neue Coverdesign gefällt mir, lediglich der “Das Original von Jan Gaspard”-Störer nervt.

Ansonsten hat sich Highscore Music bemüht, die Originalsprecher zu ergattern. So sind Helmut Krauss als Erzähler, Marie Bierstedt als Nolo und Till Hagen als Ian G. wieder mit dabei. Die Szenen werden von Effekten und Musik gut untermalt.

Fazit

Die Folge ist gelungen, auch wenn es wegen der Jagd auf T-Rex ziemlich holprig abgeht. Wer die Serie kennt sollte trotzdem nochmal die Folgen 28 und 29 hören um den nötigen Kontext zu haben. Einsteiger sollten ohnehin bei Folge 1 anfangen.

Details
Sprecherliste:
– Stimme / Tupac: Xavier Naidoo
– Erzähler / Nat Mickler: Helmut Krauss
– Georg Brand alias T-Rex: Alexander Turrek
– Tatjana Junk alias Nolo: Marie Bierstedt
– Tron: Jaron Löwenberg
– Ian G.: Till Hagen
– Nachrichtensprecher: Jens Riewa
– Miles Davison: Michael Pan
– Reporterin / Starling: Ulrike Stürzbecher
– Amman Sachs: Uve Teschner
– Taucher: Wolfgang Bahro
– Schläger: Jan Spitzer

Credits:
– Buch: Jan Gaspard
– Musik: Ambitus, Andy Matern, Lars Peter Lueg
– Produktion: Sebastian Pobot
– Mastering: Christoph Stickel
– Schnitt: Patrick Holtheuer
– Coverdesign: Lars Vollbrecht, Gloryboards

Daten:
– Art: Hörspiel
– ISBN: 9783943166118
– Länge: 59:50 Minuten (9 Tracks)
– Preis: 8,90 € (1 CD)
– Verlag: Highscore Music
– VÖ-Datum: 21.09.2012

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