Die drei ??? PhonoPhobia: Ohne Erzähler

Jens Wawrczeck hat dem “Mannheimer Morgen” ein Interview gegeben, anlässlich des Tour-Auftrittes in Mannheim. Wie bei den meisten Interviews erfährt man hier als Fan nicht wirklich neues – allerdings verrät Jens einiges zu der PhonoPhobia-Tour:

Bald sieht man die Drei ??? live in der SAP-Arena in Aktion. Was erwartet die Zuschauer?

Wawrczeck: Sie erwartet diesmal etwas Besonderes, weil wir komplett auf den Erzähler verzichten. Wir spielen also eine Geschichte in Echtzeit, es gibt keine überbrückenden Texte. Und ein viel größeres Element wird die Musik sein. Wir haben statt eines Musikers vier auf der Bühne und drei Gastschauspieler. Auch die Geschichte ist sehr interessant. Die Drei ??? geraten in ein merkwürdiges Institut und stellen fest, dass dort Synästhetiker arbeiten. Also Menschen, die nicht nur Musik machen, sondern auch Farben sehen können. Diese Gruppe kann musikalisch auch Gefühle erzeugen, die körperlich spürbar sind. Die Musik wird sozusagen als Waffe benutzt, um andere Menschen zu manipulieren. Und daraus ergeben sich natürlich wahnsinnig gefährliche Situationen. Einer von uns drein ist besonders gefährdet – ich verrate aber nicht wer. Ich finde diese Folge einfach sehr ungewöhnlich. Sie ist ein bisschen anspruchsvoller, ein bisschen erwachsener.

Ich finde es sehr schade, dass es diesmal keinen Erzähler gibt. Bislang war auf den Live-Tour-Veranstaltungen immer der legendäre Helmut Krauss als Erzähler dabei, den ich als gute Besetzung empfand. Auch wenn es mit dem dreiTag und der Top-Secret-Edition (Brainwash, House of Horrors, High Strung) bereits Hörspiele ohne Erzähler gibt, so finde ich, dass ein Erzähler eigentlich doch dazu gehört.

Die Inhaltsbeschreibung klingt ziemlich ähnlich nach der Folge “Musik des Teufels”, aber ich hoffe mal, dass es trotzdem eine eigenständige Geschichte und kein schlechter Abklatsch ist.

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