Offenbarung 23 (46) Lizenz zum Gelddrucken

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Story

Ein Bauernhof in der Nordeifel. Brutal werden die Eigentümer überfallen, der gesamte Viehbestand bestialisch massakriert. Doch was hat dieses mysteriöse Verbrechen mit einem trickreich eingefädelten Einbruch in den Frankfurter Messeturm zu tun, der fast im Kugelhagel der Sicherheitskräfte zu scheitern droht? Die Spur führt quer durch Europa nach St. Petersburg. Und hier zeigt sich, dass wieder einmal nichts so ist, wie es scheint. Schon gar nicht im globalen Finanzsystem.

Kritik

Actionreiche Geschichte, die Fans aber auch etwas ratlos zurücklässt. Der Cliffhänger aus der letzten Folge bleibt offen, T-Rex ist irgendwie aus dem verschütteten Berg gekommen und versteht sich wieder prächtig mit Kim. Dafür ist er zum Arschloch-Typen mutiert.

Doch wer genau hinhört, wird einige Unterschiede erkennen. Kim redet T-Rex nicht einmal mit Georg an sondern mit T-Rex, T, Arschloch oder Drecksack. Im Hotel sagt Kim, T-Rex’ Ausweis an der Rezeption habe “ziemlich echt” ausgesehen. Auch Amman Sacks erkennt T-Rex nicht wieder. T-Rex arbeitet plötzlich für den GRU. Und wem gleicht die Stimme des Scharfschützen doch gleich nochmal, der nur zwei Worte von sich gibt?

Genauso verwirrend geht es auch inhaltlich zu. Geld-Zyklen, Geldschöpfung und elektronische Grundbücher – ein bisschen verschwörerisch, aber die “große” Verschwörungstheorie an sich ist lediglich, dass jemand an der Börse bewusst die Finanzkrise produziert hat um damit die Privatisierung anzukurbeln. Das Abhören über das Mobiltelefon ist mittlerweile übrigens auch keine Fiktion mehr.

Schlecht finde ich, dass der Nachrichtenteil am Anfang und das Zitieren aus der Wikipedia am Ende recht lang vorkommen, außerdem fehlt das Outro (oder wenigstens eine Musik am Schluss). Blöd ist auch, dass der vorige Cliffhanger nicht aufgelöst wird, stattdessen in dieser Folge ein neuer Cliffhanger entsteht und zwischen der Veröffentlichung dieser und der nächsten Folge satte vier Monate liegen.

Die Sprecher sind soweit in Ordnung, Alexander Turrek als T-Rex klingt diesmal etwas finsterer als sonst, was wohl zu seiner Rolle in dieser Folge gehört. Insofern alles richtig gemacht. Das trifft jedoch nicht für das Cover zu, erneut wurde ein Sprecher vergessen – diesmal Jens Riewa. Keine Qualitätskontrolle vor dem Druck? Auch die Tracks könnten etwas besser eingeteilt sein.

Fazit

Eine zunächst verwirrende Folge, bei der man auf Kleinigkeiten achten muss. Wer den Titel der nächsten Folge kennt, wird schon ahnen, was hier passiert ist. Ich fände es gut, wenn nach der Auflösung der Cliffhänger die Verschwörungstheorien wieder mehr in den Vordergrund kämen.

Details
Sprecherliste:
– Erzähler / Nat Mickler: Helmut Krauss
– Georg Brand alias T-Rex: Alexander Turrek
– Kim Schmittke: Peter Flechtner
– Tron: Jaron Löwenberg
– Ian G.: Till Hagen
– Amman Sachs: Uve Teschner
– Margo: Arianne Borbach
– Zwerg: Stefan Fredrich
– Bauer: Peter Weis
– Bäuerin: Katja Brügger
– Wachmann 1: Oliver Böttcher
– Wachmann 2: Peter Lontzek
– Nachrichtensprecher: Jens Riewa

Credits:
– Buch: Jan Gaspard
– Musik: Ambitus, Andy Matern, Alexander Schiborr (Orchester Arrangement)
– Produktion: Sebastian Pobot
– Mastering: Tom Steinbrecher
– Schnitt: Patrick Holtheuer
– Coverdesign: Lars Vollbrecht, Gloryboards

Daten:
– Art: Hörspiel
– ISBN: 9783943166231
– Länge: 53:39 Minuten (9 Tracks)
– Preis: 8,90 € (1 CD)
– Verlag: Highscore Music
– VÖ-Datum: 21.06.2013

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